:: Gregor Fischer ::

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Soll er kommen, der Winter ...


Oktober 2018

TAGEBUCH


Der Oktober zeigt sich grimmig - nach dem heissen Sommer und dem sehr angenehmen September soll sich kaltes und schlechtes Wetter installieren. Ich kenne eine Menge Menschen, denen dies recht sein wird, denn die Hitze hat überall ihre Spuren hinterlassen. Ob jetzt die globale Erwärmung so rasant weitergeht, kann man kaum wissen, aber bestimmt kommen noch wärmere Tage - sozusagen der l'été indien! Joe Dassin - man erinnert sich - es war 1975..!

Mir ist unterdessen jedes Wetter recht. Grosse Hitze oder Kälte sind nicht angenehm, das stimmt,  aber wenn man nicht nach draussen muss - zum Beispiel um Geld zu verdienen - bleibt man eben besser im Haus. Drinnen ist es ruhiger, angenehmer und vor allem leiser als in der 'zivilisierten' Umgebung. In unserer Zeit haben wir in unseren Komfortwohnungen ja wirklich alles Wünschbare zur Hand und brauchen das Haus eigentlich kaum zu verlassen.

Ich rechne fest damit, dass wir in den kommenden Jahren die meiste Zeit nur noch zu Hause verbringen werden. Die individuelle Mobilität, welche ohne Zweifel vor allem Lärm und Verschmutzung verursacht, wird künftig massiv eingeschränkt werden. Ich stelle mich heute schon darauf ein und verlasse das Haus manchmal tagelang nicht mehr. Warum auch?!

 

 

 

Schweiz: Teenies schlachten Frauen...                                              19.10.18

Warum interessiert uns das - oder vielleicht gar nicht mehr?! Man sagt, es sind ja 'Einzelfälle', auch wenn sie sich regelmässig wiederholen. Natürlich sind es Ausländer, also sogenannte Schutzsuchende und darum geht es uns eigentlich gar nichts an - oder?!

Es passiert aber bei uns - in unserem Land!

Einem Land, das einst unsere gesicherte Heimat war, mit einem funktionierendem Miteinander der Menschen, sicheren Schulen und der typisch eidgenössischen Lebensart. Das ist nun vorbei - für immer. Nicht wegen ein paar Toten - sondern wegen täglicher Gewalt, Kriminalität und einem Gefühl des Bedrohtseins, welche die meisten Bürger nun haben. Innert weniger Stunden sind zwei Frauen unabhängig in der Schweiz von Teenies getötet worden.

Kopf ab der Oma - wie geil ist denn das?!

Natürlich sind Gewaltverbrechen immer eindrücklich, aber die sind ja nur die Spitze des Eisbergs. Die Masse der täglichen Opfer überleben - vielleicht ausgeraubt, bestohlen oder auch nur bedroht.  Was haben Leute, die solches fast täglich lesen, für Gefühle dabei? Geht uns nichts an. Wird dann schon auch wieder mal besser! Hat es schon immer gegeben? Die Leute leben in Angst - unterschwellig. Noch nie wurden soviele Beruhigungsmittel verschrieben und noch nie waren die Häuser so massiv gesichert. Ja, Angst!

Nicht die Häufung, sondern die Art und Weise, die Brutalität und das jugendliche Alter dieser Täter ist ein schlechtes Omen. Alle Erklärungen werden auftauchen: Die Gesellschaft, das böse Internet oder die Rassisten sind schuld. Ich finde es zum Kotzen dass es Leute gibt, die solches noch entschuldigen wollen.
 


 

 

Von wegen ''der Winter kann kommen''...                                                09.10.18

Heute gerade einen Anruf von meiner Bekannten an der Cote d'Azur bekommen: Scheisswetter - Regen, Wind und Kälte!

Wir hocken hier am Balaton bei 24 Grad, eitel Sonnenschein und viel Platz für die Glückpilze, welche den Herbst hier geniessen dürfen!

Eben haben wir wieder sehr fein gegessen - Fisch gegrillt, eine Riesenportion! Das schmeckte so gut, dass ich sogar alles gegessen habe. Natürich lässt man sich bei Möglichkeit viel Zeit dazu - aber so wird das gar nichts mit dem geplanten Abnehmen!

Merkwürdig - seit ich die meisten Aktivitäten verkauft oder delegiert habe, geht die Zeit noch schneller vorbei. Unerklärlich, aber Bekannte in ähnlichen Situationen schildern mir dasselbe! Die Theorie sei, dass Stress und geordnete Zeiten den Tag so strukturieren, dass man sich des Ablaufs bewusst wird. Hängt man aber rum und langweilt sich aber nicht, ist man immer wieder überrascht wie schnell die Zeit vorüber ist...

 


 

 

Sucht und Sucht...                                                                                         05.10.18

Rauchen ist unterdessen ein echtes No Go geworden, denn nebst den üblichen Verboten ist das Ansehen von Rauchern im Keller gelandet.

Rauchen ist bei einer (Nicht-) Anstellung das einzige Kriterium, welches nicht als Diskriminierung gilt. Nichtrauchen wird heute gesellschaftlich unterstützt, ja sogar gefordert. Dass der Ausstieg einer der schwierigsten ist, macht das Drama für Raucher komplett. E

Raucher haben dazu noch die grosse Hypothek, dass man ihnen ihre Schwäche und Sucht gleich ansieht. Es muss ein grauenhaftes Gefühl sein, sich so vor den anderen als schwache Person outen zu müssen.

Alkohol gehört halt dazu.

Nichttrinken in Gesellschaft wird fast schon schräg angesehen. Man fühlt sich plötzlich als Spassbremse, Genussverweigerer oder einfach nicht dazugehörend...

Viele Menschen trinken zu viel, sehen sich aber nie als Alkoholiker, aber unterschwellig ist das Bewusstsein der Abhängigkeit natürlich vorhanden. Dies ist mit ein Grund, dass Alkoholtrinker abstinente Freunde sogar als 'unsolidarisch' empfinden und teilweise ablehnen!

Wer nun feststellt, dass ihn der eigene Alkoholkonsum überrollt, hat es doppelt schwer: Einerseits kämpft er mit sich selbst und andererseits gegen die Gesellschaft, von der er keinerlei Unterstützung erfährt. Auch weil sich Alkoholsucht so gut und lange vestecken lässt, sind Langzeitschäden weiter auf dem Vormarsch. Vielen Menschen, vor allem Männern ist ihre Gesundheit egal - aber die Rechnung ist schon im mittleren Alter heftig: Potenz- und Herzproblem, Uebergewicht und Organversagen sind nicht nur schmerzhaft, sondern vermidern die Lebensqualität enorm. Also, mit Mass, liebe Freund!

 


 

 

Schlumpf-Museum Mülhausen.                                                                01.10.18

Nein, es geht nicht um die Schlümpfe mit dem blauen Hut, sondern um eines der grössten Auto-Museen der Welt. Es waren ehemals reiche Textil-Industrielle, eben die Gebrüder Schlumpf, welche sich die grösste Bugatti-Kollektion zusammengestellt hatten. Irgendwann hat der Fiskus zugeschlagen und die beiden mussten ins Exil in die Schweiz. Ihr MuDseum wird vom Staat übernommen und bis heute weitergeführt.

Der Besuch lohnt sich, obwohl das Museum etwas verlottert ist - wie immer, wenn sich irgendwelche Funktionäre um so was zu kümmern haben. Auch das Quartier ist heruntergekommen, voller Immigranten und die Zufahrt miserabel angeschrieben. Die Kollektion von 400 Fahrzeugen ist jedoch einmalig, denn nirgendwo finden sich soviele Fahrzeuge aus den ersten Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Auch die Bugatti-Sammlung ist einfach toll. En paar Stunden reichen jedoch aus, um einen bleibenden Eindruck dieser umwerfenden Menge von sehr wertvollen Autos zu haben.

Ich persönlich bevorzuge Automobile aus der Nachkriegszeit, vor allem natürlich Renn- und Sportwagen. Die sind zwar auch vertreten, gehen aber in der Fülle von Bugattis fast unter. Trotzdem, mal hinfahren! Die Eintrittspreise sind mit 14 Euros moderat und das Museum kann in einer halben Stunde von der Grenze Basel erreicht werden - alles Autobahn und kostenlos. Wenn man etwas Anständiges essen will, muss man aber schon in die Stadt fahren - die einzige Beiz in der Nähe ist nur von muslimischen Männern besucht und es gibt nicht mal ein Glas Wein! Im Museum hat es immerhin eine anständige Cafeteria, aber dafür reist ja keiner hin - aber ich sage es nochmal: Der Besuch in der Cité de l'Automobile ist ein Must

 

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