:: Gregor Fischer ::

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Na ja, dann mal los ins Neue Jahr
!


Januar 2012


TAGEBUCH


Ich mach' genau so weiter wie bisher - rücksichtslos!

Mein 'Personal Footprint' - man erinnert sich - das ist sozusagen die Oekobilanz eines Menschen - ist schlicht grauenvoll. Ich habe in den letzten Jahren Hunderttausende von Litern Kerosin, Diesel und Benzin verbraucht - das Meiste davon zu meinem reinen Vergnügen. Allein letztes Jahr bin ich sechsmal über den Atlantik geflogen und dazu über 100'000 Kilometer in meinen meist als 'brutale Säufer' zu bezeichnenden Fahrzeugen aller Art gefahren. Nun kann man sich fragen, warum ich mich dermassen umweltschädigend, ja die Natur bewusst verachtend durchs Leben mobilisiere. Die Antwort ist simpel. Es ist mein Protest, die Ueberzeugung, dass der Einzelne nicht zählt und ganz einfach, weil ich es mir leisten kann!

Noch vor ein paar Jahren war ich auf der ganz anderen Linie und fasziniert von den Möglichkeiten, welche kleine Autos, sparsame Heizungen und regenerative Energien bieten können. Aber nur ein Idiot bleibt sein Leben lang bei denselben Meinungen! Wenn ALLE - rational gesehen - mit den Ressourcen dieser Welt achtlos umgehen, laufend neue Kriege vom Zaun gebrochen werden und eine Katastrophe wie Fukushima einfach unter den Teppich gekehrt wird - demonstriere ich, dass ich kein 'Gutmensch' bin, sondern durch das Verhalten der 'anderen' legitimiert, zu tun und zu lassen was ICH will!



Generalstreik in Belgien.
                                                                                    30.01.12

Wenn Menschen in einem Land wie Belgien in den Generalstreik treten ist das so alarmierend, dass jeder aufschrecken müsste. Das letzte Mal ist zwanzig Jahre her. Nun, die Gewerkschaften protestieren gegen die geplante Anhebung des Renteneintrittsalters. Die Massnahme ist Teil des Sparprogramms, dass in Europa Millionen neue Arbeitslose hervorbringen wird - und zwar rapide!

Spanien hat davon über fünf Millionen, korrekt gerechnet sind die Hälfte der Spanier ohne Arbeit!

Bald wird es auch bei uns ähnlich sein. Die Konzequenz ist klar: Wir werden in Kürze den ersten europäischen Generalstreik erleben. Das flächige Chaos kommt und der Plan 'divide et impera' (lateinisch für teile und herrsche) kommt ins Spiel. Es wird auch hier in Europa bald Unruhen und sogar Krieg geben. Hier wiederholt sich die Geschichte für einmal mit Sicherheit! Sind sie vorbereitet?
 


My Home is my Castle.                                                                                     29.01.12

Menschen welche unter Brücken oder in Obdachlosenheimen leben werden gemeinhin als Säufer oder Drogensüchtige eingestuft. Der klassische Pariser Clochard mit seiner Rotweinflasche und der versiffte, ausgemergelte Junkie mit dem Einkaufswagen voller Klamotten sind so die Bilder, welche man jahrelang vor sich hatte. Nun trifft es normale Menschen auch.

Nun hat es aber in den USA - die Welle schwappt unterdessen auch nach Europa - Millionen neue 'Homeless' und jeden Tag kommen Tausende dazu. Viele, wie ich selber beobachtet habe, leben in ihren Autos auf Parkplätzen der Malls.

Für die, welche nicht einmal mehr ein Auto retten konnten, sind nun 'Homeless Utility Vehicles' zur Verfügung, um nicht zu erfrieren. Für viele ein Alptraum: Vom SUV (Sports Utiliy Vehicle) zum HUV..!

 



Gehackt? Negativ, mein Fehler!
                                                                   27.01.12

Für kurze Zeit war die Navigation - so nenne ich den Balken mit den Links hier auf der Homepage - einfach mal weg. Dazu waren zwei weitere Seiten gar nicht mehr abrufbar. Leser haben mich darauf aufmerksam gemacht. Dass dies vorgekommen ist, hat zwei verschiedene Gründe, nämllich die ständige Revision der Seiten und damit halt mal ein 'Vertipper' bei einem Link - und schon ist es passiert. Zweitens sind meine Pages (welche ich mit dem bewährten, aber komplizierten Frontpage Programm schreibe, im internen Cache gespeichert und so kann mir ein Fehler verborgen bleiben. Darum ist der Feedback meiner Leser so sehr willkommen! Danke!

Ach ja, und wie mir mein Hoster mitteilt, ist die Gregor-Fischer-Page am Montag sogar ganz weg - aber erst in der Nacht - und da schlafen wir ja alle schön: Das Wartungsfenster ist der Montag, 30. Januar, zwischen 20:00Uhr und 24:00Uhr. Während dieser Zeitspanne wird der Server nicht erreichbar sein.

 



Wenn die Lichter ausgehen...
                                                                        26.01.12

Heute, gegen mittag, nämlich exakt um 11.06 Uhr sind wegen einem Kurzschluss grosse Teile der Stadt Zürich ohne Stromversorgung geblieben

Trams standen still und die Lichtsignalanlagen fielen alle aus. Interessant an der Sache sind die teils unbegreiflichen Konzequenzen. Da waren Dutzende Menschen einfach eingeschlossen - hinter elektrischen Türen, in Aufzügen und in Tiefgaragen. Notstrom- und Batteriegruppen - über welche fast jeder grössere Laden in den USA verfügt - sind bei uns fast unbekannt und das könnte äusserst gefährlich werden!

Für jeden kleinen Furz haben wir heute Vorschriften, aber dass jede elektrische Türe über eine Backupbatterie zur Oeffnung im Notfall verfügen muss, ist anscheinend in der überzählig wirkenden Beamtenschaft noch keinem in den Sinn gekommen. Wenn mal Panik ausbricht wirds sehr hässlich!

Ein paar Aussagen von Betroffenen:

«Essen auftreiben ist momentan das grösste Problem», sagt unser Reporter vor Ort. Die Restaurants können nichts Warmes anbieten und sitzen im Dunkeln. Viele Leute hocken wie im Sommer mit Salaten und Sandwiches draussen.»

«Mein Kollege ist im Starbucks eingeklemmt, wir konnten uns nur durch die Scheibe zuwinken. Ich fühle mich aufgeschmissen. Ich habe kein Geld dabei und kann nichts rauslassen, weil die Bankautomaten streiken.»

Die Läden, welche in der Lage gewesen wären weiter zu verkaufen, waren aber aufgeschmissen, weil weder Kassen noch Kreditkartenleser funktionierten! Strom weg in Zürich: Rien ne va plus!

 


 


Untergang der Ugly Klum's - Scarface geht!                                         23.01.12

Seit Jahren nervt die blonde Piepsmutter mit flächiger Präsenz auch in Tageszeitungen - nicht nur in der Boulevardpresse. Klar, das couple infernal hat den Propagandisten von Multikulti gepasst:
Die tüchtige, deutsche Powerfrau, ach so glücklich mit ihrem Scarface-Black.

Das da was nicht stimmte, war mir immer klar. Nun ist offensichtlich die Luft raus und man kann aufatmen. Diese Pute, welche sogar ihren Gummimöpsen Namen verpasste, hat einfach nur genervt - sozusagen Bohlen auf Weib - nur nicht witzig und ohne Grips. Ein Produkt wie Hilton und Kashagian aus der Retorte für die Dümmsten der Unterschicht. Ja, es freut mich richtig, wenn die beiden endlich weg sind. Ich kann nur hoffen, dass die auf EWIG untertauchen wie die 'Tiger Woods' - ein vergleichbarer Haufen Peinlichkeit. Ja, dass ich diese Klum auf dem Kieker habe, bringt mich in kompetente Gesellschaft:
Lagerfeld mag sie auch nicht riechen!

 


 

Schluss mit US-Trickser-Lizenzen für Europäer!                             23.09.11

Die Privatpiloten den USA werden von ihren Behörden fast verhätschelt - denn sie haben drüben eine starke Lobby. Die Ausbildung ist schnell gemacht, die Medicals (Arztattest) praktisch eine Formalität (if you can breath, you can fly!) und der Unterhalt der Flugzeuge gelinde gesagt sehr pragmatisch. Dies hat viele europäische Piloten, welche die hiesigen Standards nicht erfüllen oder Geld für den Unterhalt sparen wollen, dazu gebracht, mit US-Lizenzen und nach dortigem Standatd zu fliegen. Dies geht nun zu Ende.

Ich will ja nicht triumphieren, aber das Quasi-Aus für die N-Schummeleien auf allen Niveaus war von den europäischen 'Autoritäten' schon seit Jahren beschlossen! Die Naivität, ja Einfalt welche in Bezug auf die 'Rechte' der Privatpiloten und das Betreiben der Kleinflugzeuge immer noch vorherrscht, wird nun bitter bestraft. Nach dem Grounding der Russenflieger wird es für die N-Regs bald ähnliche Konzequenzen geben. Es gibt real auch keinen Grund, dass in Europa ansässige Piloten, das heisst hier wohnhafte Bürger, mit ausländischen Lizenzen und in Uebersee registrierten Privat-Flugzeugen rumhampeln. Das geht auch nicht mit Automobilen!

Es ist beängstigend wie die US-Lizenzierten zum grossen Teil versuchen, mit ihrem bald in der EU nicht mehr gültigen Lappen irgendwo 'Asyl' zu finden. Ob Virgin Islands oder San Marino - jede Idee muss bei den Losern wohl Hoffnung auslösen. Tatsache ist, dass bald die US-registrierten Flugzeuge hier wohl bald am Boden bleiben müssen - es sei denn, die Herren Trickser reisen aus - in die vereinigten Staaten...

Eigener Flugplatz, eigenes Flugzeug und kaum Nutzen!

Vor über zehn Jahren haben wir in Frankreich auf unserem Grundstück ein 'Aerodrome' eröffnen dürfen. Fliegerisch war von Anfang an alles perfekt - sogar IFR-Operationen wurden uns gestattet. Die Probleme begannen mit dem französischen Zoll, der in Frankreich eine Division des Fiskus ist. Da die Schweiz kein Mitglied der EU ist, sind Zwischenlandungen auf einem offiziellen Zollflugplatz Frankreichs vorgeschrieben. Alle Hoffnungen, dass mit 'Schengen' oder bilateralen Abkommen eines Tages ein rein privater Flug zwischen der Schweiz und einem französischen Flugplatz legal möglich wäre, haben sich zerschlagen.

Sie schwatzen gerne, die Franzosen.

Durch meine ständigen Querelen mit den Zöllnern - seit jeher versuchen die mir was anzuhängen, teilweise mit auch Erfolg - habe ich die Burschen über die Jahre kennengelernt. So habe ich im Gespräch einiges in Erfahrung gebracht unter anderem auch was die Zukunft von N-Flugzeugen, deren 'faule' Verzollung in Dänemark und natürlich die N-Lizenzen angeht.

Ich wusste nie sicher was nun Drohungen, 'Avertissements' oder einfach Prahlereien waren, aber den
Kauf einer Turboprop mit N-Registrierung habe ich vor zwei Jahren definitv abgeblasen. Heute bin ich darüber sehr froh. Es geht nicht nur ums Geld (die Preise haben sich unterdessen halbiert!) sondern einfach um den Frust und die entwürdigende, zeitraubende 'Aktivität' des Flugzeughalters.

Die private Fliegerei ist am Ende.

Seit Jahren geht es nur noch in eine Richtung:
Steil abwärts! Die ehemals bedeutenden Hersteller sind bis auf Cessna alle (Piper, Cirrus etc.) an Eigentümer in Fernost verscherbelt worden und die Zulassungen sind auf einen Viertel oder weniger gegenüber früheren Jahren gefallen. Die vor Jahren hier vorgebrachten Argumente sind noch unverändert, aber durch das baldige 'Verbot' der N-registrierten Maschinen, welche in Frankreich und Deutschland fast einen Viertel ausmachen, kommt wohl der Todesstoss für die europäische Allgemeine Luftfahrt.

Es war teilweise mühsam und trotzdem spannend.

Ich habe fast alle Flugzeugtypen geflogen und gegen 4000 Stunden (das sind Jahre!) auf verschiedenen Kontinenten in der Luft verbracht. In den 80-er Jahren haben wir mit unserem Flugtaxi-Unternehmen Hunderte von Passagieren auf die Baleraren, an Messen und hinter der eisernen Vorhang gekarrt.

Tempi passati! Die grösste Bedrohung der Piloten sind heute nicht mehr die lärmempfindlichen Anwohner von Flugplätzen, sondern die Behörden, die Vertreter der Linienfluggesellschaften und vor allem die Betreiber von Flughäfen. Man muss sich nicht mehr einem Trugschluss hingeben - die Tatsache, dass man uns Privatflugbetreiber weghaben will, ist unumstösslich und evident.

Ja, die Verhinderer werden gewinnen. Schon sehr bald!

 



Ready for departure...
21.01.12

Flugzeuge haben die lästige, aber natürlich notwendige Pflicht, unter ständiger Beobachtung der Behörden zu sein. Fliegerisch ist die Freiheit schon lange vorbei und die Ueberwachung ist total lückenlos. Man weiss ja, Terroristengefahr!

Andersrum die Technik: Jährliche, minutiöse Kontrollen sind Pflicht, mit Ersatz von vielen Komponenten, welche einfach turnusgemäss ausgewechselt werden müssen. Das dies einen Haufen Zeit und Geld kostet, iste Konzequenz.
Aber auch die Autoritäten (Aemter für Luftfahrt) wollen genau wissen, dass die Flugzeuge korrekt aufs Komma gewartet werden. Der Papierkrieg ist entsprechend eindrücklich.
Nun muss als eines unserer Flugzeuge, das auf Reisen ist, in der Schweiz 'vorgeführt' werden und wartet auf eine metrologisches Fenster - zurzeit nicht so einfach...

Ueberwachung - wo es wirklich nötig wäre - fehlt!

Man weiss es ja, die Technik ist zuverlässig und sie scheitert an den Menschen. Unbewusste Selbstüberschätzung, Pflichtverletzung und noch viel mehr als man denkt - der Einfluss von Drogen und Alkohol - bringen Flugzeuge zum Crashen, Schiffe zum Sinken - um von den Verhältnissen auf der Strassen gar nicht zu reden.

Behördenvertreter und Politiker sind bei uns meistens Dilettanten und die kriegen solche Dinge nie in den Griff! Radar überall hilft nicht vor bekifften Rasern ohne Ausweis und mit gestohlenen Autos. Solche Wahnsinnigen kriegt man nur mit Denunziation von der Strasse!

Tonnenweise Papier hält auch besoffene oder zugekokste 'Kapitäne' weder zu Wasser noch in den Lüften davon ab, 'zeigen zu wollen, was sie können'. Dass sie dabei jede Menge Passagiere gefährden, ist denen egal. Man weiss unterdessen, dass der Kapitän der Costa Concordalis besoffen und von jungen Blondinen umgeben, sein Schiff in die Scheisse führ. Seine Sauferei war vorher bekannt und keiner hats gemeldet. Fast ein Zeichen für den Untergang der Kultur der tüchtigen Kapitäne ist, dass genau vor drei Jahren dem kaltblütig handelnden Sully, einer der alten Schule, die Landung im Hudson glückte.
 



Traumberufe? Das war einmal!                                                                         17.01.12

Meine zwei Tage in der Schweiz waren kurz - die meiste Zeit verbrachte ich im Büro der Firma. Dazu läuft, wenn ich keinen Besuch habe, das Radio. Der Tag war dem ehemaligen Traumberuf des Lokomotivführers gewidmet. Vertreter dieses Standes kamen zu Wort. Von Traumberuf könnte heute keine Rede mehr sein, meinte einer:

Kein 'Kampf' mehr mit der Maschine, hohen Temperaturen und schlechten Bremsen, keine spannenden und wirklich anspruchsvollen Momente mehr - alles ist jetzt automatisiert. Man sitze praktisch einfach am Computer und Schluss. Das Schlimmste sei jedoch die Einsamkeit im Führerstand.:Tagelang kein persönlliches Gespräch - nur über Funk, wenn überhaupt...

Bange Frage: Wann steht mir jemand im Weg?

Dazu kommt natürlich die Sorge mit den Selbsttötungen, die immer häufiger werden. Die Menschen wissen, dass diese Methode aus dem Leben zu scheiden zuverlässig und schmerzlos ist. Fast täglich gibt es mindestens einen 'Personenschaden' - lange nicht alle werden publik! Die Lokführer werden natürlich vorbereitet und die meisten 'ertragen' das Geschehene ohne Schaden. Das gehört heute zum Metier. Natürlich hat die Bahn ein Careteam - denn jeder Lokführer wartet gespannt auf seinen ersten Lebensmüden, wie der Experte am Radio bemerkte. Noch übler geht es in Indien zu: Im Schnitt schickt ein Lokführer dort elf Menschen ins Jenseits...

Piloten und Banker sind auch futsch...

Aus den fliegenden 'Helden' der sechziger Jahr sind Systemoperatoren ohne Entscheidungsgewalt geworden. Zum vollautomatisch gesteuerten Flugzeug von Gate zu Gate ist es nicht mehr weit. Man kann bereits in Kürze auf Simulatoren Linien-Pilot werden, ohne je in einem kleinen Flugzeug je eine Platzrunde gedreht zu haben. Das Bedienen der Systeme von Linienflugzeugen hat mit Fliegen im herkönnlichen Sinn nichts mehr zu tun.

Dazu kommt, dass die Altersgrenze für Piloten in Eruopa nun auf sechzig Jahre heruntergesetzt worden ist. In Deutschland muss sich also ein (heute schon schlechtbezahlter) Berufspilot für die sieben Jahre bis zum Ruhestand einen anderen Job suchen! Noch schlimmer haben es die Banker. Aus dem bewunderten Status des 'Moneymakers' ist wophl das schlimmste aktuelle Schimpfwort überhaupt geworden: Bankster! Dass sich viele dieser Typen nur noch zuputzen, ist wohl ein Zeichen für das was sie am besten wissen: Das Investment-Bankgeschäft ist in ein paar Jahren weg wie ehemals die Zunft der Hausierer...
 



Ein Hauch von Titanic...                                                                         15.01.12

Eine Seefahrt die ist lustig - heisst es im Lied. Genau so soll es auch auf Kreuzfahrten zugehen, denn die 'Urlauber' auf diesen Reisen sind weder sportlich, noch bildungshungrig oder gar kritisch - ausser wenn es ums Herumnörgeln geht.

Die Preise sind im Keller und so sind die Besatzungen aus Menschen aller Herren Länder zusammengewürfelt. Vor einigen Tagen sah ich per Zufall einen Report über das Leben des Personals an Bord eines Luxuskreuzers. Kaum einer war vorher zur See gefahren und es sind nur temporäre Jobs. Arbeitszeiten von 80 Stunden pro Woche sind keine Seltenheit und die Bezahlung miserabel. Immerhin sind die sich selbst am nächsten - der Kapitän war, wie man hört, als einer der ersten von Bord!


Bei den Preisen ist Sicherheit Nebensache.

So ist eben reine Marktwirtschaft. Die Preise werden immer billiger und sparen kann man nur beim Personal. Die festen Kosten wie Hafengebühren, Treibstoff und Minimalunterhalt können durch die Reedereien nicht weiter gesenkt werden. So kommen ein ukrainischer Kapitän, ein paar angelernte Helfer aus Australien, phillipinische Frauen und marokkanische 'Animatoren' zusammen. Ja, lustig ist das bestimmt, aber auch etwas gefährlich...

Das Kentern des Schiffes mit 4000 Menschen in Italien hat gezeigt, was niemand glauben wollte: Ein solcher Kahn ist innert Minuten hilflos dem Untergang gewidmet - seit der Titanic hat nichts geändert - ausser dem Faktor Personal, das damals ausgebildet und stolz auf seine Arbeit war. Dass nur ein paar Dutzend Tote bei dem Vorfall zu beklagen sind, ist nur dem Umstand zu verdanken, dass das Schiff in seichtem Wasser auf Grund lief. Im offenen Meer wären wohl die meisten abgesoffen - mit einer Crew, die nicht einmal wusste, wie eine Rettung vor sich geht...

 



Relax - was denn sonst?
                                                                         12.01.12

Wie schnell sich doch die Pläne ändern können. Ich habe mich entschlossen, mit meinem lädierten Knie noch ein paar Tage untätig zu sein. Die Knochenhaut ist verletzt und dies braucht Zeit und Ruhe um zu heilen. Das Wetter spielt mit und es tut immer gut, mal ein bisschen Pause zu machen. Immerhin, einmal täglich zum Shopping reichts.

Wenn ich dann sehe, wie die Leute auf der letzten Rille das Einkaufszentrum hetzen und ungedultig an den Kassen anstehen, frage ich mich: Ahnen die wirklich nicht, dass sich ihr Leben wahrscheinlich bald total ändern kann?

Der ehemalige Star-Diplomat der Schweiz - nein nicht der Borer (LOL!) - sondern der snobistische, aber hochgebildete Franz Blankhardt, hat einmal mit 'ausserordentlich serein' auf die Frage geantwortet, wie er sich denn fühle. So geht es mir. Ich bin zwar in gespannter Erwartung auf die Zukunft - aber die eigentlichen Umstände und der Zeitplan dazu ist mir seit kurzem völlig egal! Dabei kommt mir immer Bush im Schulzimmer in den Sinn...
 



Webseite: Update und Stripping 11.01.12

Richtig ernsthaft betreibe ich diese Webseite nun seit etwa fünf Jahren. Die Besucherzahlen sind nach wie vor hoch und trotz regelmässig provokanten Aussagen ist die Zustimmung der Leser weit höher als Kritik. Nachdem ja alle, die es wissen wollen, kapiert haben, dass die Nachrichten in der Mainstream-Presse weltweit gesteuert werden, sind unabhängige Ansichten umso wichtiger geworden. Kleinere Quellen wie Kopp-online, aber auch grosse Portale wie RT sorgen dafür, dass Zeitgenossen, welche die plumpe Gehirnwäsche und die dreisten Lügen der Massenmedien satt haben, einen den Tatsachen näheren Blickwinkel zur Verfügung haben.

Schon fast ein Zeitdokument sind die alten Beiträge der Blogs und auf den Thema-Archivseiten (Beispiel Aviation) geworden.

Verzicht auf ein Forum.

In erster Linie geht es mir hier natürlich um den persönlichen Blog - zu dokumentieren, wie mein Leben als Bestimmender, der nicht nur stumpf durch sein Leben vegetiert, in etwa abläuft. Ich sehe davon ab, mich wie ähnliche private Blogs darauf zu versteifen, die Missstände dieser Welt zu beklagen. Dafür gibt es wearechange und Co.

Aber: Ich will jedoch meine Ueberzeugung nicht verbergen, dass wir zukünftig nur noch wenig Spielraum haben, unsere Pläne zu verwirklichen. Unser Leben in drei, vier Jahren wird wohl anders verlaufen, als sich die meisten vorstellen können. Darum plädieren ich seit Jahren, dass man sein Leben 'hier und jetzt' optimal gestalten soll.

Ich bin oft angefragt worden, warum ich hier kein Forum eröffnet habe, denn ein solches würde den Kreis der Leser noch mächtig erhöhen. Mag sein. Aber: Erstens habe ich keine Mission, Leute dazu zu bewegen ihre Meinung hier darzulegen und darum veröffentliche ich auch keine Emails. Zweitens ist die Sache heikel, denn Foren werden gerne missbraucht. Der Forenbetreiber muss also 'zensieren' und die missliebigen Kommentare gar nicht veröffentlichen und dies mag ich nicht. Nur schon der Zeitaufwand wäre zu gross. An mich gerichtete Email allerdings beantworte ich in der Regel recht schnell, auch wenn ich nicht immer auf Details eingehen kann. Meine Webpage ist heute ein sehr wichtiges und auch 'mächtiges' Tool in meinem Leben geworden.

 


Noch mal davongekommen.                                                                         10.01.12

Gestern abend gegen 19 Uhr - wir wollten gerade essen gehen - habe ich mir das Knie gestossen und die Knochenhaut erheblich verletzt. Dadurch ist normales Gehen verunmöglicht. Ich bleibe nun im Chateau und versuche hier, meine Zeit einigermassen nützlich zu verbringen notabene mit dem Aufarbeiten und Aktualisieren meiner Webseiten.

Heute wird mein Freund und Mechaniker Joss in der Schweiz begraben und ich bin nun doch nicht dabei. Ich war ja in der letzten Zeit so häufig an Begräbnissen, dass ich mich nun spontan entschlossen habe, damit aufzuhören. Ich gehe einfach nicht mehr hin!

Begräbnisse - ich hasse die!

Der Verstorbene hat eh nichts davon. Die Hinterbliebenen in ihrem Zustand zu sehen und mir dabei auszumalen, wer der Anwesenden nun bald der nächste sein wird der uns verlässt, ist eher traurig.

Begräbnisse sind ein Relikt aus der Zeit in der man noch an Gott und ein Leben nach dem Tod glaubte. Ich selber will auch ohne jede Zeremonie verschwinden! Ein Begräbnis (etwa noch mit anschliessendem 'Leichenschmaus') ist nach meinem Dafürhalten einfach nicht mehr zeitgemäss. Mag man mir verzeihen.


'Neueinrichten' im Chateau.                                                             09.01.12

Seit Jahren machen Diebesbanden (vor allem Fahrende - die 'manouches') Frankreich unsicher. Ich habe zum Leidwesen von Alice darauf verzichtet, für meine vier Wände hier im Chateau wirklich wertvolle Möbel anzuschaffen. Einige Male wurde eingebrochen und vor allem die Statuen im Park geklaut. Dies geht so weit, dass uns sogar frischgepflanzte Olivenbäume ausgelocht und wegtransportiert wurden. Der Gemeinde und der Gendarmerie ist dies natürlich scheissegal - die wundern sich nur darüber, dass man sich einfach alles neu anschaffen kann.

Mit der Zürich-Versicherung bin ich um die Entschädigung für das wertvollste Stück das geklaut wurde, einer alten Tapisserie, im Clinch. Wenn es ums bezahlen geht, sind scheinbar alle Tricks ok - irgend eine Finte lässt sich in den AVG immer finden. Nun, wir werden sehen, wie dies ausgeht.

Nun, durch die Erbschaft von meiner Mutter bin ich natürlich zu einigen Möbeln gekommen, welche nicht zu meinen Einrichtungen an meinen konventionellen Wohnsitzen passen und haben wir einiges ins Chateau gebracht. Wirklich wertvolle Dinge sind nicht dabei und daher ist das Risiko beschränkt. Dazu kommt, dass sich Einbracher besser vorsehen, denn wir haben jetzt Artillerie im Haus. Deren Einsatz wird hoffentlich nicht nötig - aber wenn es sein muss...
Notwehr ist salonfähig!


Unglaublich, wie präsent eine verstorbene Person sein kann!

Ich habe ja die Freude, die Gewissheit zu haben, dass ich alles getan habe um meiner Mutter einen Lebensabend, wie sie ihn gerne wollte, ermöglicht zu haben. In den letzten Jahren waren unsere Begegnungen zwar durch räumliche Distanz (sie wohnte in Lugano) seltener geworden, aber sie rief mich fast täglich an, egal wo ich war. Ausserdem hatte sie ihre Freunde im Haus und in der Umgebung und ihren geliebten roten Clio, mit dem sie allerdings in der letzten Zeit manchmal Schaden anrichtete.

Menschen, die so viel gearbeitet haben wie die Generation meiner Eltern haben verdient, dass man sie respektiert und sich die nötige Zeit für sie nimmt. Meine Schwester kümmerte sich um die administrativen Belange und ich selbst versuchte ihre Wünsche zu erfüllen.

Nun, die paar Sachen, welche wir mitgebracht haben, reichen natürlich nicht aus ein Schloss einzurichten! Es war mehr ein Grund und ein Anlass, nach mehr als zehn Jahren die bestehende Möblierung und Einrichtung umzustellen. Die Bedürfnisse haben sich geändert und ist eine 'durchdachte' Neueinrichtung kein Luxus. Wenn ich mir vorstelle, dass die meisten Menschen ihr ganzen erwachsenes Leben in den gleichen Einrichtungsgegenständen verbringen!

Nun, natürlich gehört die Generation meiner Mutter zu denen, welche alles Mögliche aufbewarten. Damit bin ich auch zu längst vergessenen Prospekten und Fotos aus meiner Tätigkeit als Unternehmer gestossen. Executive Aircraft, Golden Garage und Villen in Menorca sind solche Highlights. Die werden nun von mir archiviert...

Und dann sind die Bilder! Die hängst du dann mal im Schloss auf - oder diese Lampe wäre schon dort. Jetzt sind sie hier und mit ihnen die Erinnnerungen!

 



21.12.2012 - der Film.
                                                                        09.01.12

Man wollte uns weismachen, der vom Meister der Katastrophenfilme gemachte Fiktionsstreifen sei eindrücklich und sogar so real, dass man Alpträume davon bekommen könne. Ja, und all die zahlreichen Menschen, welche den vom Maja-Kalender vorhergesagten Untergang fürchten, würden sozusagen eine Kostprobe davon sehen. Eine Vorschau, was uns in knapp einem Jahr erwarten soll. Das musste man natürlich sehen!

Der Anfang war noch ganz gut und witzig gemacht: Ein geschiedener Vater (ein Loser im Leben und später ein Held im Film) holt mit der Limousine seines russischen Oligarchen-Abreitgebers seine Gofen bei der ehemaligen Ehefrau ab und das Erdbeben geht los! Erst kleine Erschütterungen, dann Panik - etwas ähnliches wie man in Japan sehen konnte. Vor der Flucht der sich öffnenden Erdkruste macht er dann aber mit der riesigen Limousine dermassen unmögliche, stunt-mässige 'Kunststücke', welche nicht nur die Physik vergewaltigen, sondern schlicht nur lächerlich sind.

Ein aberwitziger Aufwand macht noch lange keinen guten Film!

Der Film soll Dutzende Millionen gekostet haben und dies ist offensichtlich auch in Tricks und aufwendige Aufbauten investiert worden. Allerdings ist das Drehbuch, die moralintriefenden Handlungen und die sich zuverlässig wiederholenden Regiefehler sind ein Schande. Das Machwerk ist keine fünf Cents wert. Wer soll dieser Schundstreifen beeindrucken? Dummköpfe, Kinder? Es ist einfach nur noch peinlich, was Hollywood heute seinen Opfern zumuten darf. Da gibt es nur noch eines: Zukünftig gar nicht mehr einschalten wenn was aus den USA angepriesen wird. Luc Besson kanns einfach hundertmal besser...
 



Der missratene Ausch-Witz.                                                                         08.01.12

Naja, die Araber haben ein wohl ein ziemlich unbelastetes Verhältnis zu gewissen Geschehnissen in der Zeit des 2. Weltkriegs.

Eine Fitness-Kette in Dubai wirbt mit dem Bild vom Eingang des Lagers Auschwitz (Polen) mit der Absicht zu suggerieren, dass es dort keine Dicken gab! Weil in diesen Lagern während dem Krieg auch viele Menschen umkamen, hatte der Werbe-Fehlgriff wütende Reaktionen zur Folge.

Man muss sich fragen, was sich diese Kreativen dabei gedacht haben. Nun, der verantwortliche Manager heisst dazu mit Namen 'Parkinson'...
 

 




Notwehr gehört nun zum Lifestyle.                                                         07.01.12

Zugegeben, der Titel ist ironisch zu verstehen. Trotzdem stellt sich die Frage: Sind 'normale' Menschen bereit, ihr Leben zu verteidigen?

Seit klar ist, dass man von Behörden kaum mehr Schutz zu erwarten hat, wenn man in realer Gefahr ist, muss man wohl umdenken. Ich habe es getan - ich vertraue nur noch auf meine eigene 'Feuerkraft'! Möglich, dass ich zukünftig mal wegen 'illegalem Waffentragen' Aerger bekomme, aber dies ist mir lieber, als mein Leben und die Gesundheit aufs Spiel zu setzen.

Einbrüche gibt es tausendfach auch bei uns. Wer dieses Trauma ein- oder mehrmals erlebt hat, ist 'geimpft' durch zwei Dinge: Erstens ist das Erlebnis nicht nur 'Schadenmeldung ausfüllen und aufräumen' - nein! - dass irgendwelche Dreckratten ihre Stinkpfoten im privaten, intimen Bereich hatten und zum Teil auch unersetzliche Dinge für immer verschwanden, verletzt tief! Die Wut ist enorm

Zweitens hat man von Behörden kaum echte Unterstützung, denn nebst total demonstrativer Uninterssiertheit der Beamten wird man vielleicht noch des Versicherungsbetrugs verdächtigt!

Ich selbst habe nun das Mögliche gegen Einbrecher getan: Sicherheitstüren und externe Aufbewahrungsorte für Wertsachen. Man soll alles in die Wege leiten, um nicht als potentielles Opfer dazustehen. Die Einbrecherbanden vor allem aus Ostländern und Afrika sind organisiert und ohne Furcht. Dreimal bin ich sogar auf offener Strasse überfallen worden: In New York, Paris und Bern (!) und daher ein sogenanntes 'gebranntes Kind' - aber auch zu allem bereit!

Sie hat 'es' getan..!

Dass bei einem einfachen Einbruch der Täter erschossen wird, kommt gar nicht so selten vor - zum Glück für die eventuellen Opfer. Nun hat sich eine ganz junge Frau auch auf diese Weise gewehrt. Einige Dummköpfe sagen: Das ist typisch Amerika, bei uns ist es anders. Nein, ist es nicht! Auch Schweizer wehren sich.


Ich bin unterdessen auch bewaffnet und werde nicht zögern, davon Gebrauch zu machen. Dass ich nicht der einzige bin, der den Kragen voll hat, zeigen Kommentare in den Tageszeitungen nach dem Bericht über die junge Frau aus Amerika - eine junge Mutter die wahrscheinlich nur noch lebt, weil sie kein feiger Gutmensch war, sondern sich traute, die Waffe einzusetzen.

Patrick Engster, Emmenbrücke - 07:45 | 07.01.2012 sagt:

» Richtig so, es wird sicher wieder viele Gutgläubige geben die eine solche Notwehr anklagen. Könnte ja sein dass diese Herren gar nicht einbrechen wollten oder sie wollten doch nur spielen.... Gratulation der Mutter, so sollte es auch bei uns gemacht werden.



La douceur angevine.                                                                         06.01.12

Während in der Schweiz und sogar der Türkei und Griechenland gerade eine Wetterkatastrophe, genannt 'Andrea' stattfindet, ist das Wetter hier im Westen Frankreichs eher frühlingshaft. Klar, gestern war es windig und finstere Wolken zogen vorbei - aber heute wird man durch eitlen Sonnenschein und gefühlte 20 Grad belohnt.

Nun, wir sind wieder mal am Einrichten - noch schöner wohnen ist die Devise. Die meisten von meiner Mutter geerbten Möbel finden im Chateau einen würdigen Platz. Eigentlich steht mein Fahrrad für eine Tour bereit, aber ich werde wohl auf eine Ausfahrt verzichten müssen.

Nicht nur Narren sind happy...

Das Schleppen der teilweise schweren Holzmöbel ist schon mal Training genug. In ein paar Wochen wird dann allmählich wieder Leben ins Chateau einziehen - wenn nicht schon wieder eine neue Ueberraschung in mein Leben tritt. Ich sei ja unter 'Suveillance permanente' hier in Frankreich, hat mir mal ein Postenchef der Gendarmerie verraten - wie wenn dies was Neues wäre, wenn man nicht gerade ein Bettler ist...

Vorher ist aber schon wieder ein Florida-Trip und 'Shopping in America' auf dem Kalender. Priorität: Das Leben und die Sonne geniessen und mich freuen, dass ich immer am 'richtigen' Ort bin!
 



Manchmal hat auch der Beste seine Tücken.                                       04.01.12



Der DAF-Renntransporter, den ich vor einigen Jahren gekauft habe wird nun (faute de mieux) als Zügelwagen eingesetzt. Das Rumstehen tut ihm nämlich nicht gut. Obwohl der Unterhalt (u.a. jährliche Verkehrsabnahme) immer durchgeführt wird, haben sich die Mängel angehäuft. Murphys Law? Hoffentlich nicht!

Nie hat er mich auf der Fahrt zu den teilweise weit entfernten Rennstrecken im Stich gelassen. Gut, einmal fiel die Luftfederung aus und der Kraftstoffrücklauf von der Förderpumpe leckte. Dem Weiterfahren stand damit aber nchts im Wege. Wir waren zufrieden mit dem Race-Truck

Lieber DAF - keine Zicken bitte!

Auf der Fahrt nach Lugano auf der Autobahn hat sich ein Reifen verabschiedet - zum Glück nicht in einem Tunnel. Dann trennte die hydraulisch-pneumatische Kupplung plötzlich nicht mehr. Ich war gezwungen, die Gänge zu wechseln, ohne zu kuppeln. Auf dem Weg nach Frankreich waren wir dann gezwungen, das System zu entlüften, was dann auch gelang. Nun schien alles perfekt zu sein, aber unterdessen ist die Stoppbeleuchtung auch noch ausgefallen!

Nun kommt der Truck in die Kur und dann hoffe ich, wird wieder Ruhe sein. Zum Fahren ist dieser LKW nämlich sehr angenehm. Da er von 14t auf 7,5t abgelastet wurde - ein Rennwagen wiegt ja nicht viel - ist Reserve in jeder Hinsicht da. Die Spitze beträgt 100kmh und damit kommt man auch gut vorwärts. Trotzdem - eigentlich ist er ja zu verkaufen.
 


 

Wird ER einen neuen 'Weltkrieg' verhindern?                                     03.01.12

Achmadinedschad wird seit Jahren verteufelt. Der deutsche Ableger der Zionistenblätter für den Plebs, Springers BILD oder unser BLICK sprechen seit jeher vom 'Irren von Teheran' wenn vom iranischen Präsident die Rede ist. Mit welchem Recht? Ach ja, da war ja noch der Dreck unter dem Fingernagel.

In bester Manier der bewährten Holocaust-Keule wurde uns eingetrichtert, dass Achmadinedschad Israel 'ausradieren' wolle - womit suggeriert wird, dass die dortigen Menschen alle getötet werden müssten. Natürlich spricht keiner von uns iranisch und so kann man uns erzählen was man will.

Tatsächlich war die Rede vom 'Verschwinden von der Landkarte des STAATES Israel', welcher sich auf geraubtem Gebit ausgebreitet haben soll.

So funktioniert die Kriegspropaganda - immer auf
Halbwahrheiten oder Lügen.

Teheran ist glaubhafter als Washington.

Der Streit um eventuelle Nuklearwaffen im Iran ist unwichtig - es sei denn, die USA oder die kriegsgeilen Israelis benützen das Argument zum Angriff. Nach allem was wir im Irak, in Aegypten, in Afghanistan und vor allem in Libyen erleben durften, ist der Grund der Anschuldigungen klar: Der Iran soll überfallen werden - wie bisher - zum Schutze der eigenen Bevölkerung!

Amerika braucht einen neuen Feind und muss die Kriege ausweiten.

Dass die NATO - bevormundet durch die USA, welche wiederum in der Sache von Israel beherrscht werden - die Suppe auslöffeln soll, ist bezeichnend! Diesmal aber könnte es tüchtig gefährlich werden...

Die Kriegstreiber aus Tel Aviv und Washington werden sich aber aus zwei Gründen wundern:

Erstens macht die Welt nach all den  betrügerischen und kriegsverbrecherischen Taten wahrscheinlich nicht mehr mit und zweitens hat der Iran wohl das militärische und vor allem das humane Kapital, den Aggressoren ganz tüchtig auf die Nase zu geben - mit Hilfe der Russen und von China!.

Ein dritter Weltkrieg ist nicht ausgeschlossen!

Es ist egal auf welcher Seite man ist - die Ueberlebenden werden die meisten ganz von vorne anfangen müssen - aber vielleicht ist dies ja auch der einzige Ausweg aus der aktuellen Misere der Ueberbevölkerung und der 'Zukunftslosigkeit für die Meisten.


 

Der Schock: Erwin Joss ist tot.                                                 02.01.12

Man könnte fast sagen: Monsieur Joss hat das neue Jahr nicht mehr sehen wollen! Am letzten Tag des Jahres sank er in seiner Werkstätte mit einer Hirnblutung zu Boden und wurde Stunden später gefunden...

Man hat nur wenige echte Freunde im Leben, das ist zwar eine Binsenweisheit, aber wenn diese nach und nach verschwinden, kommt einem um so schmerzlicher ins Bewusstsein. Was sind denn eigentlich Freunde?!

Zugegeben, im Leben eines Unternehmers dreht sich fast alles um das Business und somit sind die Menschen, die einen begleiten, meistens irgendwie Geschäftsfreunde. Nur wenige halten sich über viele Jahre, weil ja meistens die Umstände ändern oder man mit dem einen oder anderen Partner nicht mehr weiter dealen will...

Wenn ein Partner, der eine ganz bestimmte Funktion in Bezug auf die Struktur einer Organisation wie die meine, unvorbereitet aus dem Leben gerissen wird, geht es nicht nur um Trauer - nein, der Schock des Verlustes ist gross. Menschen wie dieser begnadete Allrond-Mechaniker Joss kann man nicht ersetzen.

Autoservice Joss, Grenchen - das wars.

Vor über zwanzig Jahren, als meine Gruppe ein grosses Industriegebäude in Grenchen übernahm, suchten wir Mieter für tausende Quadratmeter unbenutzter Produktionsfläche, darunter eben die ehemalige Betriebsgarage mit Waschraum, Lift und einer eingerichteten Werkstätte. Erwin Joss, ein ehemaliger Grenchner, der jahrelang in Citroen-Werkstätten im Welschland arbeitete, war schnell entschlossen, sich bei uns einzurichten. Es wurde eine jahrelange Zusammenarbeit von Alfa Romeo bis zu Rolls Royce.

Eigentlich hätte Erwin Joss schon seit langem in Rente gehen sollen, aber die Arbeit und seine Kundschaft waren sein Leben. Wenn es irgendwie Schwierigkeiten oder Pannen gab, war Joss meistens der Retter und er wollte damit einfach nicht aufhören. Mehrmals witzelten wir damit, dass wir ihn mal in einem Sarg aus der Garage holen würden und er lachte nur... Mir ist das Lachen heute vergangen!
 



Erbschaft: Die Panik der Geizhälse.                                                 01.01.12

Wir Schweizer kennen schon lange eine Erbschaftssteuer, welche allerdings in den Kantonen verschieden hoch ist. Nun läuft eine Initiative, welche einen pauschalen Satz von 20% bei Vermögen über zwei Millionen Franken verlangt. Das wären dann knapp eine halbe Kiste - so what?!

Dazu gibt es zwei Dinge zu sagen: Erstens verstehe ich jeden Steuerzahler, der es satt hat für den staatlichen Milliarden-Irrsinn wie die Militär-, Asylanten und Gleichstellungsausgaben zu blechen. Da gibt ein Vermögender sein Geld doch lieber seinem mehr oder weniger gerateten Nachwuchs als irgendwelchen Negern, welche mit seiner Krete dealen und die Eingänge von Geschäften vollpissen. Soweit verständlich.

Zweitens aber sind zwanzig Prozent eigentlich wenig, denn in Frankreich bezahlt man genau das Doppelte, nämlich vierzig Prozent. Da ist dann schon nach zwei Erbgängen der grösste Teil des Vermögens weg. Aber die Schweizer, welche nicht über den Tellerrand schielen können, wissen nicht wie gut sie (noch) leben.

Das Lächerlichste an dieser Steuerpanik allerdings sind Berichte, dass unzählige reiche Menschen nun ihre Häuser und Aktienpakete an ihre Gofen verschenken - weil die Schenkungssteuer heute noch weit niedriger ist. Allerdings ist die Initiaive noch nicht angenommen und die Behörden werden diese Quickdeals in letzter Minute vielleicht rückwirkend besteuern. Ja, Geiz ist schlimm - aber Geldgier noch viel ärger...

 


Editorial: 2012 - was bringt uns dieses Jahr wirklich?

Ueberall ist die Rede vom Untergang des Menschheit gegen Ende des Jahres - sie wissen schon, der Maya-Kalender! Tatsächlich scheint sich auf diese Periode hin eine äusserst seltene Konstellation der Planeten zu formieren, welche grosse Einflüsse auf physikalische Balance der Erde haben sollen. Der Deutsche Erdinger - Fantasy-Regisseur aus und in Hollywood - hat ja bereits einen
veritablen Narrenfilm darüber lanciert.

Nein, vor irgendwelchen Planeten habe ich keine Angst, aber vor den unkontrollierbaren Machtmenschen hinter den Kulissen! Nicht die Sonne oder Mars sind für uns alle lebensbedrohend, sondern die Gewalt der Wallstreet und dem Pentagon. Dass den meisten Bürgern in laufenden Jahr ein noch grösserer Teil der modernen Lebensgrundlagen (Einkommen, Freiheit und Mobilität) entzogen werden wird, gilt als sicher. Aber es kann noch schlimmer werden: Israel mit ihrem 'Verbündeten', der USA planen ernsthaft den Angriff von Syrien und einen atomaren Erstschlag gegen den mächtigen Iran. Diesmal - im Gegensatz zum Geplänkel in Afghanistan und dem Irak wird diese neue Aggression auch für uns grosse, ja lebensbedrohende Folgen haben.

Gute Vorsätze? Ja, aber nur noch einen - mit Vollgas voraus!

Sich das neue Jahr direkt am ersten Tag mit übertriebenen guten Vorsätzen zu vermiesen, ist ein Klassiker. Mit etwas kompletten Utopie wie "mit dem Rauchen aufhören", "mehr Sport" oder "Alkoholentzug" ist garantiert, dass man bereits am ersten Tag des neuen Jahres scheitert. Denn gerade nach einer richtig miesen Party und schlechten Aussichten braucht man doch den wohligen Trost eines guten Weins - oder etwa nicht?! Nun, für mich gibt es
nur einen Vorsatz - und eigentlich ist es nur Kontinuität - nämlich den Entschluss, mir alles zu gönnen, was mir gerade einfällt! Dies sollte jeder tun, der es sich leisten kann - finanziell, gesellschaftlich und vor seinem Gewissen. Investionen irgend einer Form für die 'Zukunft' ist in der aktuellen Lage geradezu grotesk!

Das Leben ist (noch) schön - geniessen wir es jetzt - ohne Aufschub!

Man muss es sich zuerst bewusst werden: Alle unsere (Entscheidungs-) Freiheiten werden langsam gekappt. Schon gibt es keine Glühbirnen mehr zu kaufen, die verborgenen Steuern (CO2, Umwelt - und Energieabgaben) nehmen uns immer mehr vom Einkommen weg und die Repression gegen Raucher, Autofahrer und die Meinungsfreiheit ist schon Legende. Noch können wir nach Bali reisen, frische, eingeflogene Delikatessen geniessen oder die Heizung aufdrehen wie es uns behagt. Tun Sie es - bald sind solche Dinge nur Erinnerung!

Die erst beginnende und noch schwache Rezession und der aufgeblähte Schweizerfranken täuschen über die wahren Umstände hinweg.

Ich lebe weit über die Hälfte des Jahres in Ausland und habe viele Beziehungen und kann nur versichern, dass dies, was von den Massenmedien verbreitet wird (Aufschwung, Kampf für Menchenrechte,
Krieg gegen Terror etc.) vor allem Lügenstories sind, um noch das Meiste aus der arbeitenden, nichtsahnenden Bevölkerung herauszuholen, solange die Mehrzahl nicht gemerkt hat, was läuft.

Der Höhepunkt der zivilisierten Menschheit ist seit zehn Jahren vorbei.

Die moderne Welt ist gebaut. Haben Sie schon überlegt, dass im ganzen neuen Jahrhundert KEINE neuen, wichtige und lebensverbessernden Dinge aufgetaucht sind?! Handies, Internet, GPS, Katalysatoren, ABS, Airbags und was auch immer sind Erfindungen der 90-er Jahre des letzten Jahrhunderts - also 20 Jahre alt!

Das einzige Neue, was uns beschert wurde sind 'Krieg gegen Terror', Ueberwachung und Registrierung jedes Bürgers, Vorratsdatenspeicherung, Eindringen auf private Computer inklusive der Speicherung der Emails. Sogar die Inhaftierung oder Ermordung von Unliebsamen ist in den USA seit kurzem legalisiert. Dazu kommen Guantanamo und die Folterungen in unzähligen anderen Verliessen, welche niemand von uns kennt...

Das grösste Problem der Welt ist die Ueberbevölkerung.

Natürlich könnte man alle Menschen bequem mit Nahrung versorgen - bekanntlich wird ja mehr als die Hälfte der Agrarprodukte in Treibstoff verwandelt oder Tieren gefüttert. Das Problem ist nicht die Nahrung oder Wasserresourcen, sondern die direkte und passive Umweltbelastung. Wir (vermutlich über acht Milliarden) Menschen bräuchten zwei Planeten von der Grösse der Erde, damit eine Regeneration unseres Raubbaus möglich wäre. Daher ist eine der dringendsten Aktionen auf dem Kalender der Neuen Weltordnung die Reduktion der Zahl der Menschen. Für viele tönt dies unglaublich - es ist aber seit Jahren beschlossen.

Wir Westler (Europäer, Russen etc.) sind diesbezüglich kein Problem. Wir vermehren uns nicht mehr - sondern verschwinden langsam - bald ist jedes zweite Kind in Deutschland das Produkt von künstlicher Befruchtung! Wir sind zwar mit unserer auf die Spitze getriebenen Zivilisation und dem Energiehunger nicht mal eine Milliarde, brauchen aber die Hälfte der Resourcen! Dies wird auch so bleiben. Das echte Problem kommt aus Afrika, Indien und anderen Schwellenländern. Die wollen jetzt auch so leben wie wir und das bedeutet den Overkill.

Fazit: Wie auch immer es kommt - wir werden die Welt nicht mehr erkennen!

Könnte ja sein, dass ich mich irre, nicht?! Hoffen wirs doch! Die Weltelite, welche Regierungen, Banken, Pharmakonzerne und die NATO beherrscht, weiss, dass sie nicht mehr warten können. Niemand wird sich gegen sie erheben können und schlussendlich auch wollen. Denn sicher ist, dass eine Weltbevölkerung in der gegenwärtigen Masse wie wir sie kennen, nicht überleben kann.

Natürlich gibt es die Möglichkeit, dass Verringerung der menschlichen Bevölkerung so nicht stattfindet - aus irgend einem Grund, den ich mir nicht vorstellen kann - aber dann bliebe fast nur noch die schlimmere Variante übrig: Das Chaos überall und der verzweifelte Kampf um Nahrung, Ressourcen und die Macht der Gewalt des Stärksten und Brutalsten. Spätenstens dann werden auch wir ALLE nach einem Polizeistaat rufen - sogar wenn dieser in die Tyrannei führen wird. Es kommt der Punkt an welchem jeder Mensch nur noch Ruhe haben will...

 

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